Naja, theoretisch weiß ich das alles ...

Warum unzählige Bücher doch keine Veränderung bringen können...

Du hast bereits unzählige „Lebensratgeber“ gelesen, vielleicht sogar eine Vielzahl von Coachings, Workshops und Seminaren zu Themen rund um die Persönlichkeitsentwicklung besucht? Doch es scheint so frustrierend ... Der Kopf hat alles Wissen, nur mit der Umsetzung hapert es... Da sind nach wie vor diese Situationen im Außen, die dir spiegeln, dass alles Wissen dir im Alltag mal so gar nicht weiterhilft.

Es gibt noch immer diese Situationen, die dich nicht wirklich in tiefer Ruhe reagieren lassen. Noch immer ist da diese Angst um die Existenz oder auch – wenn wir mal nicht ganz so dramatisch sein wollen – der Ärger über die blöde Kassiererin, die heute einfach unerhört lahm ist.

Gratulation, dann geht es dir wie nahezu 100 Prozent der Menschen ... einschließlich mir!

Nanu, ist dann etwa alles Quatsch, was ich da so in meinem Buch geschrieben habe und was sich in all diesen Seminaren so einfach anhört? Bevor ich mich hier um Kopf und Kragen rede, lass uns einmal den Prozess der Bewusstwerdung anschauen. Am allerbesten ist mir dies über das Konzept des Huna möglich:

Die Kahunas (Huna= Geheimnis; Kahuna= Hüter des Geheimnis) stellten schon lange vor Freud fest, dass sich das menschliche Wesen aus drei Selbsten zusammensetzt. Die Begriffe des „Es „, „Ich“ und „Über-Ich“ gleichen zwar nicht unmittelbar den drei im Huna benannten Selbsten (Niederes Selbst, Mittleres Selbst und Hohes Selbst) aber sie ähneln sich zumindest. Und sie bieten eine wunderbare Grundlage dafür, das oben beschriebene „Phänomen“ des „Ich weiß ja so viel und kann es dennoch nicht umsetzen.“ zu erklären. Es ist relativ schwierig, dies in einem einzelnen kurzen Blogbeitrag zu erklären (genau deshalb habe ich ja meine Huna-Workshops konzipiert) aber ich werde es versuchen.

Stelle es dir so vor, als hättest du drei kleine Männlein in dir. Unser Niederes Selbst ist quasi das kindlichste der drei Männlein. Nennen wir es Friedolin.  Dann gibt es das mittlere Selbst, den schlauen Hans. Das dritte Selbst, das Hohe Selbst, unser göttlicher Anteil, spielt für diese kurze Betrachtung erst einmal keine Rolle.

Friedolin, unsere Niederes Selbst, scheint –zumindest aus der Sicht von Hans, der bewussten Sicht – völlig frei von Logik zu handeln. Das tut er allerdings gar nicht, er folgt nur seiner eigenen Logik. Diese basiert rein darauf, was er aufgrund seines Erfahrungsspeichers als Vorannahme zugrunde legt. Auf dieser Basis produziert er Gefühle (Angst, Verzweiflung, Ärger...) und initiiert darauf basierende Handlungen. Denn sein einziger Job ist es, Erinnerungen zu bewahren und mit möglichst wenig Energieaufwand Handlungen aus diesen Erinnerungen zu initiieren und dazu passende Emotionen abzurufen. Emotion: E-Motion ... Energie in Motion, in Bewegung. Seine Motivation ist Lust bzw. Schmerzvermeidung. Mehr nicht. Doch Friedolin ist wie ein kleines Kind: Voller Freude wartet er darauf, dass ihm jemand, der – wie er glaubt- über viel mehr Wissen verfügt, sagt, was er tun soll (als Kind geht diese Erwartung an den Erwachsenen). Mehr noch: Voller Freude möchte er diesem Wissenden „dienen“ und wartet auf Input.

Hans hingegen, der bewusste Teil – nehmen wir einfach mal die Analogie des Erwachsenen, was allerdings nicht dem Huna entspricht – braucht Fakten. Deshalb liest er ja auch so viel. Er braucht ganz klar etwas, was man anfassen kann, was beweisbar ist. Er braucht Ordnung damit er entscheiden kann.

Ähhh, Moment mal, wovon redet die hier? Kommen wir nicht ein wenig vom Thema ab?

Ganz und gar nicht, denn hier zeigt sich das Problem:

In der modernen Psychologie gehen wir meist davon aus, dass das Unterbewusstsein (Friedolin) uns einfach zu Handlungen bringt, die wir eigentlich so gar nicht wollten und schon gar nicht so recht beeinflussen können. Es macht einfach was es will: Regt sich über den blöden Idioten im Straßenverkehr auf, fühlt sich machtlos der Sachbearbeiterin im Job-Center oder einer anderen Lebenssituation ausgeliefert oder hat halt einfach Angst, dass die Auftragslage nächstes Jahr zusammenbrechen könnte. „Da kann ich nichts machen, ich hab einfach Sorge. Das ist doch auch ganz normal in dieser Situation!“

Doch das Gegenteil ist der Fall: Unser Unterbewusstsein, Hans, unser Niederes Selbst, wartet die ganze Zeit nur darauf, willfährig Anweisungen einer weiseren Instanz entgegenzunehmen. Denn Friedolin ist äußerst beeindruckt vom logischen Denkvermögen Hans`. So beeindruckt, dass er ihn quasi mit großen Augen anstarrt und darauf wartet, endlich eine Anweisung zu bekommen. Doch was macht Hans? Er lebt so vor sich hin. Ist so mit sich beschäftigt (ihr kennt das: das ewige Gedankenkarussel, das doch nichts bewirkt), dass er gar nicht auf die Idee kommt, dass da jemand ist, der darauf wartet, mal neues, als das alt gewohnte Input zu bekommen.

Jetzt sagst du sicher: „Aber wieso denn? Ich lese doch schließlich alle diese Bücher!!“ Das ist richtig. Doch es nützt dir nichts, solange du Friedolin nicht eine eindeutige Anweisung gibst, einfach mal anders zu handeln. Denn er kann es einfach nicht allein!! Er wird es NIE einfach von allein tun! Denn er hat gar keinen Zugriff auf all dieses wunderbare, angelesene, Wissen. Der arme Kerl hat doch nur seine Erinnerungen als Basis seiner Handlungsoptionen. Noch dazu möchte er ja nur lustvolle Dinge tun, die nicht so viel Energie verbrauchen und erst Recht keinen Schmerz verursachen. Da sitzt er ganz schön in der Klemme während Hans darauf wartet, dass doch endlich mal alles Wissen in die Tat fließen möge. So gern Friedolin würde – er KANN nicht. Zumindest nicht ohne „Anweisung“ durch Hans, das Bewusstsein. Und nu?

Du wirst nicht umhin kommen: Jede Weiterentwicklung hat etwas damit zu tun, dass du Disziplin anwendest und über dein Bewusstsein, neue Handlungen und Denkweisen initiierst! Es ist an dir, dem denkenden Aspekt in dir, dem mittleren Bewusstsein, NEUE ENTSCHEIDUNGEN in Bezug auf Situationen zu treffen. Nicht umsonst heißt es in der Bibel „Am Anfang war das Wort ...“ Nein, es funktioniert nicht im Autopiloten! Es ist DEIN Wort an Friedolin! DU bist es, der in einer Situation einen Schritt zurück treten muss, um in Bezug auf deine Reaktion eine neue, eine bewusste Entscheidung zu treffen. Da ist also diese Tante vom Job Center, die dich traktiert und der du am liebsten mal so richtig die Meinung sagen würdest. Natürlich tust du das nicht denn immerhin bist du ja schlau genug zu wissen, dass das wohl auch nicht hilft... Aber der Ärger ist- wenn auch nicht ausgesprochen – dennoch in dir. Und vielleicht das Gefühl, ausgeliefert zu sein.  Was sagst du deinem gelehrigen Friedolin damit? Schau, wir sind echt machtlos diesem System ausgeliefert. Wir zwei armen Hasis... Friedolin reagiert natürlich pflichtbewusst, gleicht kurz mit Erfahrungen ähnlicher Situationen ab, findet eine passende Erinnerung und speichert – vielleicht nun in etwas veränderter Matrix – ab: „Du und ich = machtlos. Menschen doof.“ Und äußert dies in einem Gefühl von Niedergeschlagenheit, Wut oder ähnlichem. Gleiches gilt natürlich auch für Kunden, die sich nicht entscheiden können, endlich deinen Vertrag zu unterzeichnen, Vermieter und wen es sonst noch so da draußen gibt. Und nun hast du dein Seminar gemacht und diese Bücher gelesen und fühlst dich dennoch machtlos. Na bravo!

Doch nicht du bist der Fehler im System. Sondern es hat dir einfach keiner verraten, dass die Funktionsweise quasi anders herum geht. Dass Gefühle einen nicht einfach so überkommen sondern immer nur eine logische Äußerung von Friedolin sind, die sich auf gespeicherten Gewohnheiten und Grundannahmen gründen.

Du wusstest vielleicht einfach nicht, dass dein Bewusstsein, dein Verstand dem unbewussten Teil in dir den liebevolle Befehl geben muss, sich nicht des alten Erinnerungsspeichers zu bedienen. Jaaaa, ihr zwei könnt miteinander reden! Und mit den richtigen Werkzeugen gewinnst du einen ganz neuen Kooperationspartner! Soll heißen, DU trittst einen Schritt zurück, sammelst dein Bewusstsein, deine Konzentration und sagst zu Friedolin „Hey mein alter Freund, diese Dame da hinter dem Schreibtisch bemüht sich offensichtlich sehr, die Vorschriften einzuhalten. Ihr muss ihr Job sehr wichtig sein. Vielleicht hat ihr Friedolin verdammte Angst davor, einen Anschiss vom Chef zu bekommen. Das kennst du auch oder? Oh ja, diesen Anteil in dir kennst du auch, nicht? Macht nichts, ich liebe dich trotzdem! Und auch diese Dame da ... wie war noch ihr komischer Name?... psst ..egal... können wir eigentlich nur lieben, denn sie sitzt da bei 30 Grad an ihrem Schreibtisch und hat einen riesengroßen Berg an Akten zu bearbeiten. Komm, wir ENTSCHEIDEN uns jetzt einfach mal, sie zu mögen. Und für unser Problem gibt es auch eine Lösung. Sollen wir uns einfach mal entscheiden, ganz bewusst ins Vertrauen zu gehen? Dann kommt ganz sicher eine Gelegenheit, die wir momentan noch gar nicht auf dem Schirm haben! Hey Kumpel, die Macht ist mit uns!... Ach und Ihnen noch ein herzliches Dankeschön, Frau Schrabnelle. Ihre Kette ist übrigens sehr schön!“

Hört sich schräg und nach Theater an? „Ich erzähle mir doch nicht selbst Geschichten, während ich weiß, dass es eh anders ist!“. Ja, so kannst du denken. Und dich weiter ärgern, dass alle diese Bücher nicht funktionieren. Oder du glaubst mir jetzt einfach mal, wenn ich dir sage, dass die Sache einen wunderbaren Haken hat: Friedolin kann nämlich in seiner wunderbaren kindlichen Naivität mal so überhaupt nicht unterscheiden, was du ihm erzählst und was er tatsächlich erlebt hat. Und da er noch dazu mit möglichst geringen Energieaufwand durchs Leben kommen möchte, nimmt er einfach mal an, dass es so ist, wie du sagst. ... Und formt daraus eine neue Erinnerung. Diese wiederum belegt er auch wieder mit einem Gefühl. „Oh, fühlt sich gut an! Mannomann bin ich machtvoll!“ Und woher ruft er dann in der nächsten und übernächsten Situation seine Handlungsoptionen ab? ...

Unser Bewusstsein hat die Funktion immer wieder Dank seines Gewahrseins seine Aufmerksamkeit auf das zu lenken, wofür es die Wahl trifft. Nicht jedoch dafür, Erinnerungen abzuspeichern oder gar Gefühle zu „produzieren“.  Das niedere Selbst wiederum – Friedolin – ist dafür verantwortlich, Gewohnheitsmuster anzulegen und diese über Gefühle auszudrücken. Das nennt man Aufgabenteilung? Und wie im Job muss man nun einmal klar und deutlich mit seinem Kollegen kommunizieren, wenn man sich Aufgaben teilt und bestimmte Ziele erreichen möchte. Bekommst du eine Ahnung, warum das Lesen von Büchern allein nicht hilft?

So, nun müsste ich noch ein ganzes Stück weiter gehen (hab aber schon viel zu viel für einen kurzen-prägnanten Blogbeitrag geschrieben). Denn nun kommt die spannende Frage, woraus sich unsere Realität formt. Das, was du morgen erleben wirst. Ach Moment mal... Das weißt du ja bereits aus all´diesen Büchern!!!

Fazit: Bewusstwerdung liest man sich nicht an. ABER dies ist der erste Schritt! Der zweite ist das Integrieren der Erfahrung. Das bewusste Schaffen neuer Muster. Und dafür gibt es jede Menge wunderbare Werkzeuge, die rein über Energie funktionieren und noch weiteres spannendes Wissen über die Funktionen und Wirkweisen unserer drei Selbste, die deine Veränderungsprozesse auf einmal spielend leicht werden lassen können. Spielend leicht ... naja, vielleicht nicht ganz. Nein, das geschieht nicht einfach so. Es gehört leider in der Tat, Disziplin und quasi so etwas wie eine kontinuierliche Huna-Praxis dazu. Doch es gibt viele, viele Tricks, die so logisch (für Hans) und einfach (für Friedolin) sind, dass sie wahre Wunder bewirken. Ich sagte ja, Huna bedeutet übersetzt aus dem hawaianischen: das Geheimnis. Und genau darum geht es in meinem Seminaren: Das Geheimnis ein klein wenig zu lüften. Denn die Zeit ist reif dafür!

So, und nun höre ich mal auf zu schreiben, denn ich muss dringend dem blinden Huhn da draußen vor dem Fenster sagen, dass es mich ja wohl nicht einfach einparken kann, komm`Friedolin ... 

PS: Vielleicht magst du mit mir gemeinsam die Welt des Huna in einem KOSTENLOSEN SCHUPPERSEMINAR entdecken? Es kann dir nämlich nicht nur im Privaten sondern auch ganz erheblich in deinem Business helfen!!

 

 

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